Montag, 19. Oktober 2015

Was Neues, Rosine?

Nö, eigentlich nicht! 
Ich habe nur ein wenig in der wunderbaren Welt der Blogger herumgestöbert.

Irgendetwas Besonderes entdeckt?

Na ja, ich habe fest gestellt, dass jeder erfolgreiche Blog ein Konzept hat. Einen roten Faden sozusagen. Ein Thema.

Interior-Blogs (Ernsthaft, wer benutzt das Wort Interior im echten Leben? Sorry, es klingt einfach nur scheiße!)

Mode-Blogs (Fashion!)

Rezepte-Blogs (Foodlove, gerne auch vegan)

Handarbeits-Blogs (Crotchet! Weil ja niemand weiß, was Häkeln ist, nee?)

Alltags-Blogs (Oder besser: Daily life!  Oder: Life with Kids!)

Reise-Blogs, Gartenblogs, u.s.w.
Meine Lieblinge übrigens: Sex-Blogs.

Machst du dich jetzt über diese Blogs lustig, Rosine?

Nein! Wie käme ich auch dazu? Einige dieser Blogs sind wie gesagt höchst erfolgreich. Die bekommen Sponsorenangebote, Einladungen zu Events wie der Buchmesse und werden von ihren Lesern bewundert und beneidet.

Neidisch?

Öh? Ja.
Ich gebe es zu, ich bin mitunter ein neidischer Mensch. Aber ich bin auch ein großzügiger Mensch, ich missgönne niemandem sein Glück oder seinen Erfolg.

Dann streng dich doch einfach ein wenig an, vielleicht klappt das ja auch bei dir?

Ich habe aber kein Konzept. Ich bin mehr oder weniger planlos.

Wie wäre es mit Alltags-Bloggen?

Das funktioniert am besten, wenn man Kinder hat. Hab ich nicht. Zum Glück, wenn  ich so manchen Blog lese!

Oder man muss sich über alles lustig machen. Bitterböse über das Gartenbeet der Nachbarn herziehen, über den Arbeitskollegen oder die Frau, die hinter einem in der Schlange der Supermarktkasse steht.
In Ordnung, DAS könnte ich. Aber das will ich nicht immer. Manchmal mag ich auch einfach nur nett sein. Oder traurig. Oder was auch immer. Und dann würde ja wieder der rote Faden/das Konzept fehlen.

Mach dir da mal keine Sorgen, Rosine! Bei deiner Anzahl von Posts in anderthalb Jahren wird man den roten Faden ohnehin suchen müssen.

Zu gütig!

Also am liebsten wäre mir natürlich ein Sex-Blog. Leider führe ich ein extremst langweiliges Sex-Leben und wenn ich nicht vorhabe, mich bitterböse über mich selbst lustig zu machen, sollte ich das Bloggen darüber besser bleiben lassen.

Eigentlich schade, nicht wahr?

Ja, finde ich auch.

Aber mal sehen.

Herzliche Blog-Grüße
Rosine


 

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Noch einmal, Rosine





Noch einmal, Rosine:

Warum dieser Blog? Du gehst doch davon aus, dass niemand hier diesen Blog je gelesen hat/lesen wird.

Ja, aber stört mich nicht, ich will mich hier ja nur etwas austoben.

Und was, wenn es doch einmal passiert, Rosine?

Siehe oben: Stört mich nicht.
Ich werde sicher nie so schreiben, dass die Gefahr besteht,  dass man mich im echten Leben erkennt.

Aber wäre es nicht interessant, wenn jemand hier mitliest, Rosine?

Interessant? Für mich oder für diesen Leser? (= Kleiner höchst amüsanter Scherz!)
Ich wäre sicher erst einmal verwundert. Oder erschrocken.

Ich weiß natürlich, in der wunderbaren Bloggerwelt gibt es schon richtige Berühmtheiten, manche (wenige) verdienen sogar ihren Lebensunterhalt damit.
Das erstaunt mich, aber da gönne ich jedem seinen Erfolg. Immerhin steckt oft auch viel Arbeit in einem Blog. Das ist ja nicht so wie bei mir.

Genau! Acht Posts in 1 ½ Jahren. Wirklich beeindruckend, Rosine!

Klappe! Ich arbeite schließlich daran!

Ich habe auch gelesen, dass man seine Besucherzahl steigern könne, wenn man das Wort Sex benutzt. Das wäre hiermit dann also getan.

Hilfreich sei es übrigens auch viele Bilder zu posten, aktuelle Themen und Trends aufzugreifen. Politisches. Handarbeiten.

Das kannst du, Rosine?

Ich muss zugeben: Bilder wird es bei mir nicht geben.

Aktuelles und Trends?

Nur wenn ich muss.

Politisches?

Ich bin der Ansicht, wenn jemand an der derzeitigen sozialen, gesellschaftlichen, wie auch immer politischen Situation etwas auszusetzen hat oder sogar vieles so viel besser weiß, dann soll er nicht darüber schreiben/bloggen, sondern sich selbst aktiv politisch betätigen. Erst danach hat er auch das Recht darüber zu schreiben.
Das gilt auch für mich.

(Natürlich kann auch Schreiben politische Arbeit sein, aber davon reden wir hier nicht.)

Handarbeit?

Jo, DAS kann ich. Ich bin sogar eine ausgesprochen gute Handarbeiterin!
(Eine kleine anzügliche Doppeldeutigkeit für all diejenigen, die nur aufgrund des oben genannte S-Wortes zu meinem Block hier gefunden haben. Gern geschehen, meine Herren!)

Du kommst vom Thema ab, Rosine!

Ja, und? Mein Blog, meine Regeln!
Und für heute reicht es mir auch. Vielleicht morgen wieder.
Oder in vier, fünf Wochen.

Rosine


Montag, 24. August 2015

Meinung geändert, Rosine?

Ja!
Meinung geändert! Absolut!

Nix mehr Zeitschleife! BItte! Das war eine blöde Idee! Ich werde es nie mehr tun! Versprochen!

Nun mal ganz locker, Rosine!

Ich bin locker! Und zwar so locker, dass ich kaum noch auf dem Stuhl sitzen kann, ohne herunterzurutschen!
Erkenntnis des Tages: Stillstand ist nicht ansatzweise so beruhigend, wie man sich das vorstellt.
Ich will, dass es vorwärts geht. Nicht rückwärts, nicht seitwärts, nicht abwärts. VORWÄRTS!

Oder etwa aufwärts?

Manchmal ist das Leben so was von kompliziert!

...sagt Rosine

Freitag, 21. August 2015

Ein bisschen früh, oder nicht, Rosine?

Ja, ich weiß, es ist jetzt gerade mal 9 Uhr 30.

Aber hier für alle zum Mitschreiben:
Von diesem Tag bitte keine Zeitschleife!

Herrschaftszeiten, was so anfängt, gehört an die Wand genagelt!
Der größte Angst- und Wutmacher aller Zeiten! 

Ach, Rosine! Du mal wieder!

Is so! Und das musste ich einfach einmal laut herausschreien! 

Rosine

Dienstag, 18. August 2015

Zeitschleife, Rosine?

Ja, solche Tage/Zeiten gibt es.

Wahrscheinlich auch bei anderen und nicht nur bei mir.

Gestern saß ich da und wünschte mir, der Tag möge nie zu Ende gehen.
Nicht etwa, weil er so wundervoll gewesen wäre. Nein, das war er nicht.

In der letzten Zeit haben mir neue Tage nie Gutes gebracht. Is so!
Mir graut davor, was der morgige Tag bringt. Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird. Wie es weitergehen soll.

Und in ihrer Hilflosigkeit sitzt Rosine nun da und wünscht sich eine Zeitschleife?

He, warum nicht?
Noch einen Tag Zeit zum Überlegen. Noch einen Tag Schonfrist. Keine unliebsamen Überraschungen. Is so!

Aber zur Beruhigung: Bisher habe ich das mit der Zeitschleife nicht geschafft.
Wäre ja auch unfair allen anderen gegenüber, die sich auf den morgigen Tag freuen. Oder?

Einen schönen Tag wünscht (allen)
Rosine

Montag, 17. August 2015

Da ist sie wieder

Neuer Versuch?

Ich bin mir nicht sicher.
Ja, ich bin wieder hier, aber noch immer weiß ich nicht, was ich wirklich von diesem Blog möchte. Das Einzige, was mir aufgefallen ist, dass ich ab und zu das Bedürfnis hatte/habe hier zu schreiben.
Okay, es liest niemand, aber spielt das wirklich eine Rolle?


Aber, Rosine, du wolltest doch die echte Welt da draußen retten!

Das kann ich zumindest verraten: Ist mir nicht gelungen.

Vielleicht sucht man deswegen nach einem kleinen überschaubaren Fleckchen, das man so halbwegs unter Kontrolle hat? 

Grüße von einer nachdenklichen Rosine

Montag, 29. April 2013

Das war es, Rosine!



Erbärmlich, Rosine, wirklich erbärmlich! Das Projekt „BLOG“ ist nach nur drei, respektive vier Beiträgen gescheitert!

Tut mir leid! Wirklich! Es ist ja nicht so, dass ich keine begnadeten Ideen hätte! Was habe ich doch für spektakuläre Posts in der letzten Zeit geschrieben! Titel gefällig? Bitteschön! Hier!
-         Dichter und Denker, Rosine? (Ein kurzer Abriss der letzten beiden Jahrhunderte und wie aus uns Deutschen ein Volk der Neider und Nörgler wurde)
-         Danke!, sagt Rosine (Ein Plädoyer für mehr Freundlichkeit und Anerkennung anhand eines alltäglich Beispiels in einem Discounter mit vier Buchstaben und der weltbesten Kassiererin)
-         ...

Den Blogger Literatur- und Philosophie-Preis hatte ich schon in der Tasche! Fast. Es fehlte oft noch der letzte Satz, hie und da hätte noch etwas an der Formatierung geändert werden müssen oder ich hätte  ein paar Namen korrigieren müssen, um nicht verklagt zu werden. Aber habe ich es zu Ende gebracht?

Schäm dich, Rosine!

Ja, ich gebe es zu. Mir fehlt es an Ehrgeiz, Zeit, Konsequenz und meine Keksvorräte stehen zu weit vom PC entfernt.

Mein Respekt gehört den täglich Bloggern und Bloggerinnen. Natürlich weiß ich, dass die ihre Kinder, den Haushalt, ihre Tiere, den Ehepartner und ihre gesellschaftlichen Verpflichtungen gnadenlos vernachlässigen. Aber sie sind konsequent! Alle Achtung! In Gegensatz zu mir.

Ich habe übrigens keine Kinder. Auch keine Haustiere. Nicht mal Silberfischchen. Und mein Westernkaktus ist mir letzte Woche eingetrocknet. Und weil ich auch keine Zeit habe, um nachzuschauen, wie ich meinen Blog und meinen Account für immer aus den unendlichen Weiten des Internets löschen kann, bleibt das vorerst alles so stehen.

Rosine
(die ihren Fokus jetzt wieder darauf richtet, die echte Welt zu retten)

Mittwoch, 20. März 2013

Warum nur, Rosine?

Ich weiß es nicht.

Ich mache keine Werbung für dieses Blog/diesen Blog. Ich verlinke es/ihn nicht. Ich habe keine Ahnung, ob außer mir jemals jemand das hier lesen wird. Aber das ist doch schon mal spannend. Mein Leben ist nämlich nicht besonders aufregend.

Ich weiß, dass viele Leute es tun. Das Bloggen. Sie wollen sich mitteilen, sich zeigen, sie wollen Rückmeldung, Lob und Anerkennung (okay, mitunter suchen sie auch Streit), sie wollen oft auch etwas verkaufen.
Ich will nichts davon. Glaube ich zumindest. Der Entschluss dieses Blog/diesen Blog zu erstellen, war spontan. Sehr spontan. Hier gibt es kein bestimmtes Motto, hier wird es keine Fotos geben und nur wenig Privates über Rosine.
Vielleicht wird es manchmal lustig und spritzig, mitunter nachdenklich, eventuell auch traurig. Oder es gibt gähnende Langeweile. Das kann ich nämlich auch.

Ich bin neugierig. Mal sehen, was daraus wird.

Willkommen in der Bloggerwelt, liebe Rosine!!

Festhalten.
Jetzt ist es mir doch eingefallen. Ich glaube, ich beginne den Blog deswegen, um etwas festzuhalten.

Vielleicht auch, um mich festzuhalten.

Rosine 

Montag, 11. März 2013

Rosine liest einen Krimi


Krimis. Ich lese keine Krimis. Aber ich habe es versucht. Mehrmals sogar. Doch es hat mich immer so erschüttert, weswegen ich es nach ein paar Versuchen gelassen habe.

Ihr wollt wissen, was passiert ist? Zuviel nägelkauende Spannung? Bin ich etwa zu zart besaitet?
Mitnichten! Ich erwartete doch tatsächlich eine kriminalistische Handlung. Aber was ich bekommen hatte, war eher kriminell. Ein paar Leichen hätten mich nicht gestört, genauso wenig wie eine ordentlich lange Liste mit Verdächtigen.
Aber was hat man mir stattdessen serviert? Das verkorkste Seelenleben wahlweise eines Mittdreißigers, eines Mittvierzigers oder eines Mittfünfzigers. Als ob das einen Unterschied machen würde! Gleichnisse aus der Welt der Opern gab es ebenfalls dazu und sehr beliebt waren auch Textstellen aus Rocksongs. Nicht zu vergessen, die Zitate aus Büchern. Anspruchsvolle Bücher, bei denen ich mich dann immer selbstquälerisch fragen musste: Habe ich die überhaupt gelesen? Und natürlich Kochrezepte.
Ja, vor allem die Kochrezepte haben es mir angetan! Der unrasierte, geschiedene oder getrennt lebende Detektiv kocht nämlich gerne asiatisch, genauer nordvietnamesisch. Oder war es südafrikanisch? Und ich muss dabei sein. Mindestens dreieinhalb Seiten lang. Ich bin dabei, wenn er die Zutaten mit unaussprechlichen Namen aus dem Kühlschrank holt, erfreue mich bei der Vorstellung, wie er die Eingeweide aus einem toten Tier kratzt und ich weiß jetzt, mit welchen Gewürzen man sparsam umgehen muss. An einem Dr. Oetker Kochbuch hätte ich wahrhaftig mehr Freude gehabt. Aber auch so kann man die Seiten eines Buches füllen. Den Täter und das Motiv gab es übrigens gleich auf Seite zwei.
Ab und zu darf der Detektiv oder Kommissar natürlich auch vö(...). Aber es erfüllt ihn nicht wirklich. Mich auch nicht. Frauenverachter Sherlock Holmes und sogar eine Miss Marple verströmen mehr animalische Anziehungskraft als diese farblosen, jammerläppischen Durchschnittstypen. Beziehungsprobleme und Hähnchen süß-sauer verleihen noch lange keine Persönlichkeit.
Ich werde ein paar Jahre warten, bis ich meinen nächsten Krimi lese. Vielleicht habe ich ja Glück und man besinnt sich auf die Tugenden des guten alten Kriminalromans. Straftat, Spannung, Auflösung. Und das alles mit einem Helden der Charisma hat, Witz und der von mir aus auch gerne ein wenig chauvinistisch sein darf. Bis dahin versuche ich es mit den Liebesromanen. Und wenn mir dabei wieder ein paar Kochrezepte begegnen, warum nicht? Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.

Rosine

Rosine hat was zu sagen.

Rosine, das bin ich. In meinem Kopf purzeln ganz oft viele kluge Dinge herum. Manchmal sage ich sie laut. Manchmal besser nicht. Und manchmal ärgere ich mich hinterher darüber, dass ich sie nicht laut gesagt habe.

Also wird dies hier der Versuch, solche klugen Dinge wenigstens aufzuschreiben. Und auch die weniger klugen Dinge.
Alle ist in Ordnung.

Es grüßt
Rosine